Ein kleines Review

      Ein kleines Review

      Auch wenn hier kaum noch jemand ist (leider - Ich kenne andere Zeiten), verfasse ich dennoch eine Review.

      Im Großen und ganzen ist das Spiel an sich klasse, ich empfinde es sogar als viel besser als der Vorgänger. Das Fahrverhalten ist zwar gleich geblieben, aber die "Rivalen-Kämpfe" sind der Hauptpunkt (auch die Story) die mich an dem Spiel fesseln. Im großen und ganzen wurde auch neben dem Fahrverhalten einiges übernommen, und zwar die Anpassungsmenüs und das halbe Layout in den Garagen, aber das ist nebensächlich, da diese nur optisch einen Eindruck vermitteln und nebenbei nicht viel mit dem allgemeinen Gameplay zu tun haben. Aber im großen und ganzen ist das Grafisch gut gelungen (Und läuft auch sehr flüssig - Habe gerade mal einen FPS Drop von 5 erlebt - nichts nennenwertes).
      Von dem Aufbau der Rennen her ist das Spiel großartig und bietet viel Abwechslung. Ich war verwundert als ich beim Dragster Rivalen plötzlich ein Zeitrennen hatte, das machte das ganze außergewöhnlich und Abwechslungsreich als das stumpfe "Wir fahren jetzt 5 mal hintereinander Dragsterrennen". Auch das man 5 verschiedene Wagen mindestens für die gesamten Events braucht und der Wechsel in manchen Events zwischen den Crewmembern machen echt Laune. Allerdings finde ich diese zu stark gescriptet und man hat leider keinen wirklichen Einfluss darauf diese auch minimal zu ändern.
      Allerdings muss ich dazu sagen, dass "Payback" ne Menge von "The Crew" abgekupfert hat.
      - Fahrzeugstufen
      - Fahrzeug-und Rennarten
      - Wracks
      - "Sternenkarten"

      Was ich auch schade finde, ist das die Autolog Empfehlung so gut wie immer Werte als Empfehlung von Spielern nimmt, die ein Fahrzeug nutzten das deutlich schlechter war (Ich: Ford Mustang Stufe 280 Racer, Gegenspieler VW GTi Stufe 244 Racer). Klar, man hat einen gewissen Eigenerfolg, wenn man die Zeiten überbietet, aber in Wirklichkeit sind sie aufgrund dessen keine wahre Herausforderung. Ich hätte mir da vergleichbares gewünscht. Eventuell auch ein Spieler mit dem selben Fahrzeug und eine Differenz von vielleicht maximal +/- 5 in der Stufe.

      Huch? Fast nur negatives
      Wirklich Pro, wie erwähnt, ist die Story dahinter. Ich konnte mich auch gleich rein setzen, da die Schauspieler in dem Titel mir bereits vertraut sind, da ich diese durch Filme und Serien kenne und diese eben auch eine fast ähnliche Rolle wie in den Filmen/Serien übernahmen.
      Beispiel?
      Lina Navarro ist ziemlich tükisch etc. selbiges kann man von der Rolle in der Serie "The Expanse" behaupten. Auch wen etwas geringer.
      Genug.
      Als zweites der Nahtlose Übergang der "Quests". Sonst hat man immer eine bestimmte Stufe gebraucht, um neue Rennen und Events freizuschalten. Diesmal empfinde ich das als eine gute Abfolge, das man "Quests" nach und nach erledigt und man dann weiter kommt, sobald dieser Kampagnenabschnitt beendet ist. So muss man nicht plötzlich Punkte farmen um aufzusteigen, damit man weiter machen kann. Das gehört zu einem MMO aber nicht zu Need for Speed. Das mit den Punkten zu Aufstieg ärgerte mich in den vorherigen Teilen. Ein Grund warum ich den vorherigen Teil und Rivals nie komplett zu Ende spielte, weil ich keine Lust hatte nach zwei Rennen und zu wenig Speedpunkte immer irgendein Kram wie in etwa driften in der freien Fahrt
      oder Verfolgungen zu machen.
      Für mich als Gelegenheitspieler ist auch ein positiver Punkt, das die Spieltwelt nicht zu groß und zu klein ist, aber dennoch viele Aktivitäten bietet, die man auch machen kann, wenn man sich auch nur eine halbe Stunde Zeit dafür nimmt.



      Das Spiel fesselt mich gewaltig. Liegt auch vielleicht daran, das es mich etwas an "The Crew" erinnert, was ich wirklich gerne zockte und auch wirklich intensiv in meiner Freizeit.
      Wäre ich nicht EA-Access Mitglied, hätte ich das Spiel nicht gekauft. Aber die 10 Stunden hatten mich überzeugt. Weniger sogar, nach 3 Stunden Free Trial kaufte ich es schon um weitermachen zu können.